Ohne schnelle Lösung droht dem Klinikverbund Gesundheit Nord ein Insolvenzverfahren
Der kommunale Klinikverbund Gesundheit Nord erwartet in diesem Jahr ein Minus von 20 Millionen Euro. Für das nächste Jahr werden laut Schätzungen weitere 40 Millionen Euro erwartet, ohne schnelle Lösung droht ein Insolvenzverfahren…
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Der kommunale Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) in Bremen braucht ein Sparkonzept, da in den kommenden Jahren deutlich höhere Verluste erwartet werden.Für dieses Jahr erwartet die Geno voraussichtlich ein Minus von 20 Millionen Euro. Im nächsten Jahr kommen laut Schätzungen weitere 40 Millionen Euro hinzu. Die Geschäftsleitung wollte dem Aufsichtsrat am Freitag voraussichtlich einen ersten Entwurf für ein Sparkonzept vorstellen. Aufsichtsratsvorsitzende ist Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke).
Bernhard macht dafür vor allem das vom Bund verabschiedete Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen verantwortlich. Im Senat wird unterdessen darum gerungen, wie das Millionen-Defizit der vier kommunalen Kliniken aufgefangen werden kann.
In dieser Woche befassen sich der Senat und der Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft mit dem Defizit. Gibt es keine schnelle Lösung, droht dem Klinikverbund ein Insolvenzverfahren.
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