Aachener Konferenz diskutiert Resilienz der Notfallversorgung bei Katastrophen und militärischen Krisen
DGOU und DGU fordern, das TraumaNetzwerk DGU® stärker in die nationale Krisenplanung einzubinden. Die Deutsche Notfallkonferenz am 24. September 2026 in Aachen befasst sich mit Strategien für eine widerstandsfähigere Notfallversorgung…
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Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) fordern, das bestehende TraumaNetzwerk DGU® gezielt für Krisenlagen zu ertüchtigen und in die nationale Krisenplanung einzubinden. Anlass ist die Deutsche Notfallkonferenz am 24. September 2026 in Aachen.
Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Frage, wie Krankenhäuser bei Katastrophen, langanhaltenden Krisen oder im Bündnisfall eine große Zahl von Verletzten zuverlässig versorgen können. Gesucht werden Strategien, die die medizinische Versorgung in besonderen Gefahrenlagen widerstandsfähiger machen.
DGOU- und DGU-Präsident Prof. Dr. Frank Hildebrand, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen, betont, dass Deutschland mit den TraumaNetzwerken bereits über leistungsfähige Strukturen verfüge. Diese müssten nun gemeinsam mit Bund, Ländern, Kliniken und Bundeswehr für Krisenlagen weiterentwickelt werden.
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