Ärzte fordern KI-Weiterbildung

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der deutschen Ärzte Künstliche Intelligenz (KI) für die Zukunft der Medizin als unverzichtbar ansieht, jedoch einen erheblichen Weiterbildungsbedarf betont. Während KI-Anwendungen bereits in Bildgebung, Diagnostik und Praxisverwaltung Einzug halten, sind Haftungsfragen, Kontrollverlust und Implementierungsaufwand die größten Hindernisse.

13. Dezember 2024
  • IT


Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) gewinnt in der Medizin zunehmend an Bedeutung. Eine Umfrage unter 300 Ärzten verdeutlicht, dass KI bereits in vielen Bereichen wie Diagnostik, Bildgebung und Anamneseerfassung Anwendung findet, oft ohne dass den Nutzern die Technologie bewusst ist. Zwei Drittel der Befragten erwarten, dass KI zur Entlastung von Praxen und Fachkräften beiträgt, während 80 Prozent verstärkte Aufklärung und Fortbildung fordern, um den sicheren Umgang mit der Technologie zu gewährleisten. Sorgen bereiten jedoch Haftungsfragen, die Angst vor Kontrollverlust und der Implementierungsaufwand. Der Präsident der Ärztekammer Berlin betont die Notwendigkeit, dass Ärzte die Letztverantwortung für KI-gestützte Diagnosen übernehmen und sich auf eine veränderte Rolle in der Patientenversorgung einstellen müssen. Vertrauen und Verantwortung könnten künftig die ärztlichen Kernkompetenzen werden…

Quelle:

aerzteblatt.de


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