Ärztliche Haftung bei Fehldiagnosen – was Patientinnen und Patienten wissen sollten
Immer mehr Menschen entdecken durch die ePA falsche Diagnosen in ihren Unterlagen. Doch der Weg zur Korrektur ist lang und oft erfolglos…
- QM
Seit Einführung der elektronischen Patientenakte stoßen viele Versicherte auf falsche oder frei erfundene Diagnosen. Diese Fehldaten können gravierende Folgen haben, angefangen bei Problemen mit Versicherungen bis hin zu beruflichen Nachteilen. Juristisch wird jedoch nur dann von einem Behandlungsfehler gesprochen, wenn die Diagnose medizinisch unvertretbar ist und ein konkreter Gesundheitsschaden entsteht. Die Beweislast liegt meist bei den Betroffenen, nur bei groben Fehlern kehrt sie sich um. Zwar können Diagnosen aus der ePA-App gelöscht werden, sie bleiben jedoch in Arzt- und Kassenakten bestehen. Eine Korrektur erfordert meist Atteste oder Gegengutachten, was gerade bei psychischen Erkrankungen schwierig ist. Die ePA schafft Transparenz, macht aber auch sichtbar, wie schwer sich falsche medizinische Einträge korrigieren lassen.
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