Ärztliche Weiterbildung bleibt Streitpunkt bei Krankenhausreform
Die Reformpläne lassen zentrale Fragen zur ärztlichen Weiterbildung offen. Verbände warnen vor Abwanderung und fordern schnelle Gespräche mit der Politik…
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Die jüngste Anhörung zur Krankenhausreform hat gezeigt, dass entscheidende Fragen zur ärztlichen Weiterbildung noch ungeklärt sind. Ärztinnen und Ärzte bilden das Rückgrat der Versorgung und tragen die Hauptlast im Klinikalltag. Schon heute sind die Belastung und die Personalengpässe gravierend. Die geplante Reduzierung von Weiterbildungsstätten verschärft die Lage und könnte den Trend zur Abwanderung in andere Berufsfelder verstärken.
Der Hartmannbund fordert die Bundesregierung daher auf, unverzüglich den Dialog mit den ärztlichen Organisationen zu suchen. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, die eine qualitativ hochwertige Weiterbildung sowie die Sicherung des ärztlichen Nachwuchses gewährleisten. Die Politik steht unter Zeitdruck, da das Krankenhausanpassungsgesetz Mitte September im Kabinett behandelt werden soll. Eine Lösung im Interesse der ärztlichen Profession ist dringend erforderlich, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
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