AKH Viersen klagt gegen NRW-Krankenhausplanung
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen hat Klage gegen die neue Krankenhausplanung von NRW eingereicht, da ab April 2025 keine endoprothetische Versorgung mehr erlaubt sein soll. Landesweit zeigt sich massiver Widerstand: Mehr als 10 % der Kliniken in NRW ziehen vor Gericht, um ihre Leistungsangebote zu sichern.
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Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Viersen hat Klage gegen die neue Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen eingereicht, die von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vorgestellt wurde. Laut den Plänen soll in Viersen ab April 2025 keine endoprothetische Versorgung mehr angeboten werden, was das AKH als massive Einschränkung betrachtet. Auch das Alexianer-Krankenhaus in Krefeld ist betroffen, da die Stroke Unit, eine wichtige Einrichtung zur Schlaganfallversorgung, geschlossen werden soll. Landesweit wehren sich mehr als 10 % der Krankenhäuser gerichtlich gegen die geplanten Änderungen, die erhebliche Auswirkungen auf die regionale Gesundheitsversorgung haben könnten. Das AKH Viersen hat angekündigt, trotz der Pläne die Versorgung seiner Patienten so lange wie möglich fortzusetzen, insbesondere da die Stroke Unit zur Notfallversorgung gehört…
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