Ambulant oder stationär? Brandenburgs Kliniken stehen vor radikalem Wandel
Brandenburg plant die Zukunft seiner Gesundheitsversorgung neu. „Stambulant“ heißt das Ziel – eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung. Doch Fachkräftemangel und alternde Ärzteschaft stellen die Region vor große Herausforderungen.
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Brandenburg steht vor einem tiefgreifenden Wandel seiner Krankenhauslandschaft. Laut einer aktuellen Versorgungsbedarfsanalyse soll die medizinische Versorgung in Zukunft „stambulant“ werden – also eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung. Bis 2030 wird ein Anstieg der Krankenhausfälle vor allem in der älteren Altersgruppe erwartet. Gleichzeitig sind viele Hausärzte in ländlichen Regionen bereits über 60 Jahre alt, und Nachwuchs fehlt. Um die Belastung des Gesundheitssystems zu reduzieren, sollen mehr Eingriffe ambulant durchgeführt werden. Das Gesundheitsministerium will dafür die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken stärken, stößt jedoch auf Widerstand der Kassenärztlichen Vereinigung. Kritiker befürchten, dass kleine Kliniken im ländlichen Raum vor dem Aus stehen könnten, wenn die neue Krankenhausplanung umgesetzt wird…
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