Ambulante Versorgung bleibt trotz Klinik-Aus in Bad Gandersheim bestehen

Die 25-Betten-Mini-Klinik im Regionalen Gesundheitszentrum Bad Gandersheim stellt Ende März den stationären Betrieb ein, ambulante Angebote bleiben erhalten. Als Gründe nennt die Universitätsmedizin Göttingen eine zu geringe Auslastung und fehlende Klarheit bei Vergütungsfragen…

20. Februar 2026
  • Ökonomie

Die Mini-Klinik im Regionalen Gesundheitszentrum in Bad Gandersheim schließt Ende März. Betreiber ist die Universitätsmedizin Göttingen. Das Haus mit 25 Betten nahm Anfang 2024 den Betrieb auf. Es sollte die stationäre Versorgung nach der Schließung des früheren Krankenhauses sichern.

Die Einrichtung behandelte vor allem Patientinnen und Patienten mit kurzer stationärer Verweildauer. Nach Angaben der Universitätsmedizin reichte die Zahl der Fälle jedoch nicht aus, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Zudem fehlen klare gesetzliche Regelungen zur Vergütung bei Verlegungen zwischen Maximalversorgern und kleineren Einrichtungen.

Ambulante Angebote bleiben bestehen. Dazu zählen eine hausärztliche Praxis und eine psychiatrische Tagesklinik.

Regionale Gesundheitszentren gelten in Niedersachsen als Baustein einer neuen Versorgungsstruktur. Auch an anderen Standorten entstanden entsprechende Einrichtungen.

Quelle:
n-tv.de

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