Ambulantes OP-Zentrum und Neubaupläne stärken Standort Pirmasens

Trotz hoher Verluste plant die Stadt Pirmasens den Ausbau ihres Krankenhauses. Ein ambulantes OP-Zentrum und ein Neubau sollen die Versorgung langfristig sichern…

22. Januar 2026
  • Ökonomie

Das Städtische Krankenhaus in Pirmasens steht wirtschaftlich unter Druck, soll aber gezielt weiterentwickelt werden. Oberbürgermeister Markus Zwick kündigt den Aufbau eines ambulanten OP-Zentrums an, in welchem operative Eingriffe mit kurzer Verweildauer durchgeführt werden sollen. Parallel sucht die Stadt zusätzliche Flächen für das Medizinische Versorgungszentrum des Krankenhauses. Dieses betreut bereits rund 25.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Die finanzielle Lage bleibt angespannt. Für das laufende Jahr erwartet die Stadt ein Defizit von etwa elf Millionen Euro. Als Ursache nennt Zwick unter anderem die bundesweite Krankenhausreform, die aus seiner Sicht strukturell Mittel entzieht. Ungeachtet dessen bewertet er den Standort als gesichert.

Hintergrund der Ausbaupläne ist die Fusion mit dem Krankenhaus in Rodalben im Jahr 2022. Künftig sollen beide Standorte zentral in Pirmasens versorgt werden. Ein geplanter Neubau soll das Krankenhaus bis etwa 2032 deutlich erweitern und zukunftsfähig aufstellen.

Quelle:
swr.de

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