Ambulantisierung und Sanierung: Warum Liquidität an erster Stelle steht

Die Podcast-Folge beleuchtet, wie Kliniken Sanierung, Ambulantisierung und OP-Organisation zusammenführen. Im Fokus stehen Liquidität, Kostenkontrolle, OP-Steuerung und klare ambulante Strukturen, um Doppelstrukturen und wirtschaftliche Risiken zu vermeiden…

23. Februar 2026
  • Ökonomie

In Folge 10 des Podcasts „So geht ambulant“ diskutieren Frank Löscher, Jascha Rinke und Philipp Henßler zentrale Fragen von Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern. Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche Stabilisierung, Ambulantisierung und die Rolle des Zentral-OP.

Zu Beginn geht es um die ersten 100 Tage einer Sanierung. Entscheidend sind gesicherte Liquidität, eine belastbare Abschlusserstellung und eine klare Steuerungsroutine. Reines Kostensparen greift aus Sicht der Hosts zu kurz. Kliniken müssen parallel ihre Strukturen anpassen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf internen Kostentreibern. Diskutiert werden Personalquote, Speiseversorgung, medizinische Sachkosten und Einkauf. Standardisierung und Transparenz gelten als zentrale Hebel.

Im OP-Bereich analysieren die Gesprächspartner typische Effizienzverluste. Sie betrachten den ersten Schnitt, Wechselzeiten, Materiallogistik und die Tagessteuerung. Auch die Frage, warum ausgelastete OPs nicht automatisch wirtschaftlich arbeiten, wird aufgegriffen.

Für die Ambulantisierung braucht es klare Patientenpfade und finanzielle Leitplanken. Themen sind Hybrid-DRGs, der AOP-Katalog, getrennte Patientenwege sowie Fast-Track-Modelle. Abschließend diskutieren die Experten, ob eigenständige AOP-Zentren sinnvoll sind oder eine Integration in bestehende Strukturen wirtschaftlich tragfähiger ist.

Quelle:
podcast.de

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