Ameos und OSK könnten Klinik Tettnang gemeinsam nutzen
Die Klinik Tettnang gehört seit September dem Landkreis, der mit mehreren Interessenten über Mietverträge verhandelt, darunter die OSK und der Ameos-Konzern…
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Der Landkreis ist seit September Eigentümer der Klinik Tettnang und verhandelt nun mit mehreren potenziellen Mietern, darunter die Oberschwabenklinik (OSK) und der Ameos-Konzern. Sollten beide im Gebäude aktiv werden, könnte die bisherige Konkurrenz zwischen ihnen enden. Für den Kreis ist die Vermietung zentral, denn das Gebäude lässt sich nur auskömmlich betreiben, wenn der überwiegende Teil vermietet werden kann.
Finanzdezernent Michael Lissner berichtete im Kreistag über den Zwischenstand. Die Mietverträge sind noch nicht abgeschlossen, der Kreistag gab der Verwaltung jedoch bei einer Enthaltung die Freigabe dafür. Namen und Konzepte will Lissner in der nächsten Sitzungsrunde vorstellen.
Die OSK plant ein ambulantes Operationszentrum im Erdgeschoss und will das Medizinische Versorgungszentrum am Standort weiterbetreiben. Gespräche laufen außerdem über den OP-Bereich im ersten Obergeschoss, den Bettentrakt und den Bürotrakt im Anbau. Angedacht ist auch eine Einrichtung der Altenhilfe.
Ameos äußert sich nicht zu den Gesprächen, Lissner bestätigte jedoch: „Auch mit Ameos sind wir im Austausch, was Flächen in Tettnang anbelangt.“ Der Konzern hatte im Mai umfassende ambulante Angebote in Tettnang angekündigt. Wie diese aussehen sollen, ist bislang offen.
Landrat Luca Prayon sieht positive Anzeichen, dass sich die Konkurrenzsituation auflöst. Offen ist noch, welche Themen in die Zuständigkeit des Eigentümers und welche in die des Mieters fallen. Lissner bezeichnete die kostenneutrale Darstellung im Kreishaushalt 2027 als „ambitioniert“.
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