Anhörung im Gesundheitsausschuss: DKG nennt Bedingungen für funktionierende Notfallversorgung

Die DKG fordert zur Bundestagsanhörung am heutigen 9. September eine bessere Patientensteuerung über eine 24/7-Leitstelle, gemeinsam betriebene Integrierte Notfallzentren und deren vollständige Finanzierung…

9. September 2026
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht in der geplanten Reform der Notfallversorgung eine konkrete Chance, chronisch überlastete Krankenhausnotaufnahmen zu entlasten und gleichzeitig die Beitragsstabilität zu sichern. DKG-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß formulierte diese Position anlässlich der öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags am 9. September 2026.

Kern der DKG-Forderungen sind Integrierte Notfallzentren (INZ), die gemeinsam von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäusern betrieben werden. Eine telefonisch und digital rund um die Uhr erreichbare Leitstelle soll Patientinnen und Patienten standardisiert einschätzen und gezielt auf die passende Versorgungsebene lenken. So sollen Notaufnahmen von Fällen entlastet werden, die zwar schnelle Hilfe, aber keine Krankenhausressourcen benötigen.

Die DKG verlangt, dass die INZ ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand und kleinteilige Vorgaben vor Ort organisiert werden können. Gleichzeitig müssen die Strukturen vollständig refinanziert sein, einschließlich aller Sach- und Personalkosten.

Gaß knüpft den Erfolg der Reform an drei Bedingungen: ausreichende Finanzierung, Verzicht auf weitere Überregulierung und Dokumentationspflichten sowie eine sinnvolle Verzahnung von Primär- und Notfallversorgungsreformen.

Quelle:
dkgev.de

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