AOK bewertet Bündelung komplexer Operationen als Qualitätsgewinn
Die AOK sieht in Rheinland-Pfalz und dem Saarland positive Effekte durch die Konzentration komplexer Operationen auf spezialisierte Kliniken. Mindestmengen stärken Qualität und Sicherheit…
- QM
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bewertet die zunehmende Konzentration komplexer operativer Eingriffe auf wenige, erfahrene Klinikstandorte positiv. Grundlage sind gesetzlich festgelegte Mindestmengen für besonders anspruchsvolle und planbare Behandlungen. Diese Vorgaben sollen die Behandlungsqualität erhöhen und Risiken für Patientinnen und Patienten reduzieren.
In beiden Bundesländern zeigt sich laut AOK eine klare Entwicklung hin zu spezialisierten Zentren. Als Beispiel nennt die Krankenkasse die Implantation von Kniegelenk-Totalendoprothesen. Die Zahl der Kliniken, die diese Eingriffe durchführen, nimmt schrittweise ab. Für Herztransplantationen gelten ab 2026 verschärfte Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland erfüllt kein Krankenhaus die erforderliche Mindestzahl, entsprechende Eingriffe erfolgen künftig an überregionalen Zentren.
Nach Einschätzung der AOK fördern Mindestmengen nicht nur die Qualität, sondern auch Kooperationen zwischen Kliniken. Der fachliche Austausch sowie die Bildung regionaler Netzwerke nehmen zu.
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