AOK Hessen lagert Belegmanagement aus: SPS digitalisiert über 100 Millionen Papierbelege
SPS Germany erhält den Zuschlag der AOK Hessen für das externe Belegmanagement: Über 100 Millionen Papierbelege werden nach § 302 SGB V und § 105 SGB XI digitalisiert und strukturiert weiterverarbeitet…
- Data und KI
Die AOK Hessen hat SPS Germany GmbH mit dem externen Belegmanagement beauftragt. Der Vertrag läuft bis zu vier Jahre und umfasst die Digitalisierung von mehr als 100 Millionen Papierbelegen aus Leistungsbereichen wie Hilfsmittelversorgung, häusliche Krankenpflege, Heilmittel, Fahrkosten und Pflegeleistungen. Rechtliche Grundlage der Abrechnung sind § 302 SGB V und § 105 SGB XI.
SPS übernimmt den gesamten Prozess vom Posteingang über die automatisierte Digitalisierung und Datenbereitstellung bis zur revisionssicheren Archivierung und datenschutzkonformen Vernichtung. Dazu gehören strukturierte Nutzdatengewinnung, die Integration in digitale Abrechnungsprozesse einschließlich ImageLink sowie die automatisierte Generierung fehlender Abrechnungsdatensätze.
Ein zentrales Element ist die Umsetzung der BSI-Richtlinie TR-03138 (RESISCAN), die Bedingungen für rechtssicheres ersetzendes Scannen definiert. SPS setzt diese Anforderungen in ein skalierbares Betriebsmodell um, das Beweiswerterhalt, qualifizierte elektronische Signaturen, lückenlose Prozessdokumentation und Auditierbarkeit einschließt.
Karlheinz Löw, Leiter Personal, Finanzen und Infrastruktur der AOK Hessen, nennt die frühzeitige Umsetzung von RESISCAN als entscheidenden Vergabegrund. Technische Grundlage sind Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO/IEC 27001 nach BSI-IT-Grundschutz sowie eine skalierbare Plattformarchitektur mit kontinuierlichem Monitoring.
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