APONA: KI-System zur Prognose und Optimierung von Notfallbehandlungen

Ein Blick auf das zukunftsweisende Forschungsprojekt am Campus Lübeck.

8. September 2023
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Ein Blick auf das zukunftsweisende Forschungsprojekt am Campus Lübeck.

Die steigende Anzahl von Patienten in Notaufnahmen ist eine weit verbreitete Herausforderung im Gesundheitswesen. Das UKSH in Schleswig-Holstein hat darauf reagiert und das APONA-Projekt mit einer Förderung von 563.800 Euro ins Leben gerufen. Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem UKSH, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der singularIT GmbH. Das Hauptziel von APONA ist die Nutzung von KI zur Optimierung von Notaufnahme-Prozessen, einschließlich Ressourcenmanagement und Patientenbetreuung.

Das Projekt wird am Campus Lübeck getestet und zielt darauf ab, den gesamten Notfallablauf zu verbessern. Dr. Sebastian Wolfrum, Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme am UKSH, erläutert, dass APONA retrospektive Notaufnahmedaten analysiert, um relevante prognostische Algorithmen zu identifizieren und sie in Echtzeit während der Behandlung einzusetzen. Dies soll die Entscheidungsfindung und Ressourcenkalkulation unterstützen.

Prof. Dr. Ralf Möller, Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Stochastische Relationale KI im Gesundheitswesen am DFKI, betont die Bedeutung des Einsatzes von APONA in Echtzeit, um die Prozessunterstützung zu optimieren…

Darüber hinaus eröffnen sich weitere Anwendungsmöglichkeiten für APONA, darunter die Identifizierung von Patienten, die stationäre Behandlung benötigen, die Prognose der Verweildauer von Patienten auf Behandlungsbetten, die individuelle Bestimmung von Diagnose- und Therapieansätzen sowie die Vorhersage von Diagnoseverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit negativer Ergebnisse.

Quelle:

krankenhaus-it.de


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