Steigende Nachfrage nach Endoprothetik: Parchimer Asklepios Klinik baut Kapazitäten aus
Die Asklepios-Klinik Parchim erweitert ihre Orthopädie und Unfallchirurgie um eine zweite Station, stellt zusätzliches Personal ein und reagiert damit auf eine stark gestiegene Nachfrage nach Gelenk-OPs…
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Die Asklepios-Klinik Parchim erweitert ihre Kapazitäten in den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, da der OP-Plan seit rund zwei Monaten vollständig ausgebucht ist. Neben der bestehenden Station 3 nimmt die Klinik nun Station 4 in Betrieb. Diese ist im runden Gebäudeteil mit Blick auf den Wockersee untergebracht.
Treiber der Erweiterung ist die wachsende Nachfrage nach endoprothetischen Eingriffen. Chefarzt Dr. Ekkehard Leipe beziffert die aktuelle Operationsfrequenz auf durchschnittlich zwei Gelenke pro Tag.
Parallel zur räumlichen Erweiterung hat die Klinik ihr medizinisches und pflegerisches Team verstärkt. Chefarzt Leipe ist seit April an der Klinik tätig, die Oberärzte Dr. Sorin-Ionut Guráu und Dr. Jan Sperling kamen im April beziehungsweise Juni hinzu. Auf Station 4 arbeiten rund 20 Pflegekräfte im Drei-Schicht-System unter Leitung von Stationsleiterin Antje Zeitz.
Geschäftsführer Stefan Scharnetzki begründet die Entscheidung mit dem Ziel, die Klinik langfristig stabil aufzustellen. Den Aufwand bewertet er als erheblich, hebt aber hervor, dass die stabile Aufstellung des Hauses keine Selbstverständlichkeit sei und eine Teamleistung darstelle.
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