Asklepios überarbeitet Entwurf für Klinik Altona und peilt ersten Spatenstich nach 2027 an
Der Neubau der Asklepios-Klinik Altona kommt in kleinen Schritten voran. 2027 sollen Leitungen verlegt werden, danach könnte der Bau beginnen. Wie hoch die Kosten heute liegen, bleibt offen…
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Der Neubau der Asklepios-Klinik Altona verzögert sich weiter, bekommt aber erstmals wieder einen konkreteren Zeitrahmen. Asklepios will nach eigenen Angaben 2027 mit der Verlegung öffentlicher Leitungen beginnen. Erst danach könnte der erste Spatenstich folgen. Die Bauzeit soll bis zu fünf Jahre dauern.
Asklepios stimmt das Projekt derzeit mit der Gesundheitsbehörde, der Finanzbehörde und dem Bezirk Altona ab. In den kommenden Monaten sollen noch offene Fragen geklärt werden. Dazu gehört vor allem eine Erbpachtregelung für das städtische Grundstück.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hatte den Neubau bereits im März 2018 angekündigt. Ursprünglich sollte der Bau schon 2023 starten. Das neue Krankenhaus soll direkt neben dem bestehenden Hochhaus an der Anschlussstelle Othmarschen entstehen.
Asklepios überarbeitet den Entwurf nach eigenen Angaben deutlich. Der Konzern verweist auf veränderte Rahmenbedingungen, geologische Gegebenheiten des Baufelds sowie Fragen der Erschließung und der künftigen Straßenführung.
Den Neubau begründet Asklepios mit dem Zustand des 1971 eröffneten Gebäudes. Eine weitere Nutzung würde eine umfangreiche und denkmalgerechte Sanierung erfordern. Zugleich passe die vertikale Struktur des Hochhauses nicht mehr zu modernen Behandlungsprozessen und ökologischen Anforderungen. 2019 lag die Kostenschätzung bei 425 Millionen Euro. Eine aktuelle Summe nennt Asklepios nicht.
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