Astrid Bühren prägt seit Jahrzehnten die Medizinpolitik – eine Pionierin mit Haltung

Astrid Bühren hat als Ärztin, Aktivistin und Präsidentin des Ärztinnenbundes die Gleichstellung in der Medizin vorangetrieben. Sie kämpfte für bessere Arbeitsbedingungen, Gendermedizin und geschlechtersensible Sprache – und wurde dafür vielfach ausgezeichnet.

22. April 2025
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Astrid Bühren gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Gesundheitspolitik. Als Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin setzte sie sich über Jahrzehnte hinweg für Gleichberechtigung im ärztlichen Berufsstand ein. Ihre Arbeit im Deutschen Ärztinnenbund, dem sie von 1997 bis 2009 vorstand, brachte die strukturelle Benachteiligung von Medizinerinnen ins öffentliche Bewusstsein. Bühren initiierte zentrale Projekte wie das Handbuch „Karriereplanung für Ärztinnen“ und war maßgeblich an der Novelle des Mutterschutzgesetzes beteiligt. In ihrer politischen Arbeit trat sie stets für eine geschlechtersensible Versorgung, die Gendermedizin und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Auch ihr Engagement für traumatisierte Menschen und die Hospizarbeit fand breite Anerkennung. Für ihre Verdienste wurde sie u. a. mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik ausgezeichnet. Astrid Bühren hat die Debatte um Chancengleichheit in der Medizin nachhaltig geprägt – sachlich, unermüdlich und mit großer persönlicher Integrität…

Quelle:

aerzteblatt.de


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