Attraktive Arbeitgeberin MHH: Vereinbarung mit Verdi schafft bessere Bedingungen
Mit der neuen Entlastungsvereinbarung schafft die MHH verbindliche Regelungen zu Mindestbesetzungen und Belastungsausgleichen. Das Ziel sind bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Attraktivität als Arbeitgeberin. Erste Erfolge zeigen sich bereits bei der Personalgewinnung.
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Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat gemeinsam mit Verdi eine umfassende Entlastungsvereinbarung (E-VE) auf den Weg gebracht. Diese regelt verbindlich Mindestbesetzungen in zentralen Versorgungsbereichen wie Stationen, Diagnostik und Spezialambulanzen. Zudem definiert sie konkrete Belastungssituationen, die über Zeitgutschriften ausgeglichen werden, beispielsweise bei kurzfristigen Dienstplanänderungen oder dem Einsatz von fachfremdem Personal. Ziel ist eine strukturelle Entlastung der Beschäftigten, insbesondere in der Pflege, in den therapeutischen Bereichen und in der Ausbildung. Die Vereinbarung gilt seit April 2025 als ergänzender schuldrechtlicher Vertrag zum Tarifvertrag der Länder. Die MHH-Führung betont die doppelte Bedeutung der Vereinbarung: Sie ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden und ein strategisches Instrument zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Erste Resultate zeigen sich bereits in der erfolgreichen Personalgewinnung.
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