Aurich/Emden: Notaufnahmen sollen 2029 schließen
Trotz früherer Zusagen sollen die Notaufnahmen in Aurich und Emden mit Eröffnung der Zentralklinik schließen. Die Klinikleitung verweist auf wirtschaftliche Zwänge und Strukturvorgaben der Reform. Bürger und Kommunalpolitiker sprechen von Wortbruch – Proteste und eine Petition laufen bereits.
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Die geplante Zentralklinik in Südbrookmerland soll bis spätestens 2029 die Notaufnahmen in Emden und Aurich ersetzen – entgegen früherer Zusagen. Die Klinikleitung begründet die Schließung mit wirtschaftlichen und strukturellen Vorgaben im Zuge der Krankenhausreform. Der Rettungsdienst und telemedizinische Angebote sollen künftig den Bedarf abdecken. In der Region wächst der Unmut: Bürgerinitiativen, Lokalpolitiker und Interessengruppen sprechen von Wortbruch. Bereits laufende Online-Petitionen fordern den Erhalt der 24-Stunden-Notfallversorgung. Auch im Emder Stadtrat wird das Thema erneut aufgerufen. Die Grünen verlangen volle Transparenz im Kreistag. Das Vorhaben der Zentralklinik, das bereits bei früheren Bürgerentscheiden umstritten war, steht erneut unter Druck – diesmal wegen gebrochener Versprechen…
NDR.de
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