Avelios Medical etabliert sich als KIS-Herausforderer mit US-Investoren
Avelios Medical wächst fünf Jahre nach Gründung rasant. Mit 30 Mio. Euro von Sequoia Capital und Projekten an Unikliniken tritt das Start-up gegen etablierte KIS-Anbieter an. SAPs Rückzug schafft zusätzlichen Schub…
- Data und KI
- IT
- Ökonomie
Avelios Medical hat sich seit der Gründung 2020 als relevanter Anbieter im Markt für Krankenhausinformationssysteme etabliert. Das Unternehmen gewann bisher 14 Kundengruppen mit über 70 Kliniken, darunter fünf Universitätskliniken. Den entscheidenden Rückenwind brachte die Investition von 30 Millionen Euro durch den US-Risikokapitalgeber Sequoia Capital. Die Firma profitiert zudem vom SAP-Ausstieg bei IS-H, da dadurch hunderte Häuser neue Systeme benötigen. Avelios setzt auf eine modulare Architektur mit Microservices und strukturierter Datenbasis. Dies soll schnelle Implementierungen ermöglichen und veraltete Lösungen ablösen. CEO Christian Albrecht betont, dass die Projekte an Standorten wie der MHH oder der Uniklinik Regensburg im Marktvergleich zügig verlaufen. Kritik an angeblich fehlender Umsetzungskraft weist er zurück. Über 120 Beschäftigte und Partnerunternehmen wie Adesso oder Deloitte begleiten die Einführung. Neben technologischem Vorsprung verweist Avelios auf positive Rückmeldungen der Kundschaft und eine strategisch gewachsene Sichtbarkeit in Politik und Branche. Auch der Einsatz von KI wird kritisch gesehen. Für Albrecht ist entscheidend, dass digitale Grundlagen stimmen, bevor Automatisierung und Entscheidungsunterstützung Mehrwert bringen.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.