Baden-Württemberg fördert drei neue Lokale Gesundheitszentren mit insgesamt 420.000 Euro
Drei neue Lokale Gesundheitszentren in Offenburg, Freiburg und Tübingen erhalten bis Ende 2028 insgesamt rund 420.000 Euro vom Land Baden-Württemberg für die geburtshilfliche Versorgung…
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Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg stellt im Rahmen einer vierten Förderrunde rund 420.000 Euro für drei neue Lokale Gesundheitszentren mit geburtshilflichem Schwerpunkt bereit. Die Projekte in Offenburg, Freiburg und Tübingen sollen die Versorgung von Frauen und Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft bis Ende 2028 stärken. Staatssekretärin Petra Krebs betonte am 13. August in Stuttgart, Ziel sei es, bessere Rahmenbedingungen von der Schwangerschaft bis ins erste Lebensjahr zu schaffen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern.
Die Stadt Offenburg erhält 118.589 Euro für das Projekt „Gemeinsam wachsen – Gesundheit und Empowerment rund um Schwangerschaft und Geburt“, das niedrigschwellige Angebote schafft und die Vernetzung geburtshilflicher Akteure stärkt. Das Universitätsklinikum Freiburg bekommt 150.000 Euro für ein interprofessionelles, mehrsprachiges Angebot für Schwangere mit Gestationsdiabetes. Das Universitätsklinikum Tübingen erhält 149.567 Euro für eine hebammengeleitete postpartale Versorgung von Frauen nach Frühgeburten, um eine bestehende Versorgungslücke zu schließen.
Förderschwerpunkte sind vulnerable Gruppen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit und die Stärkung der Gesundheitskompetenz. Pro neuem Zentrum sind bis zu 150.000 Euro förderfähig. Seit 2019 wurden 12 Projekte mit knapp 1,6 Millionen Euro aus Landesmitteln unterstützt.
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