Balster bleibt trotz Kritik im Amt – Zentralklinik-Projekt im Fokus
Nach einem Verkaufsverbot für Lokalzeitungen in Kliniken berät der Aufsichtsrat über die Zukunft von Geschäftsführer Dirk Balster. Trotz Rücktrittsforderungen soll er bleiben…
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Der Aufsichtsrat des Klinikverbundes Aurich-Emden-Norden befasst sich aktuell mit der umstrittenen Entscheidung von Geschäftsführer Dirk Balster, in den Krankenhäusern des Verbundes mehrere ostfriesische Lokalzeitungen nicht mehr verkaufen zu lassen. Hintergrund war offenbar Kritik an der Medienberichterstattung über die Kliniken. Nach massiver öffentlicher Aufmerksamkeit und bundesweiter Berichterstattung machte der Aufsichtsrat das Verbot wieder rückgängig.
Trotz der anhaltenden Debatte und zahlreicher Rücktrittsforderungen signalisierten die Vorsitzenden des Gremiums, Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff und Auricher Landrat Olaf Meinen, dass Balster weiterhin im Amt bleibt. Ausschlaggebend sei sein bisheriger Erfolg bei der Steuerung des Klinikverbundes. Eine zentrale Rolle spielt das geplante Großprojekt. Bis 2028 sollen die Standorte Aurich, Emden und Norden in einer gemeinsamen Zentralklinik zusammengeführt werden. Ob der Geschäftsführer dennoch mit weiteren Konsequenzen rechnen muss, bleibt derzeit offen.
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