Basel koordiniert Spitalversorgung in drei Bereichen mit gestaffeltem Zeitplan bis 2030
Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft starten die Vernehmlassung zur Psychiatrie-Versorgungsplanung 2026 und legen die nächsten Schritte für Akutsomatik und Rehabilitation fest…
- Politik
Basel-Stadt und Basel-Landschaft treiben die Spitalplanung im Rahmen der Gemeinsamen Gesundheitsregion (GGR) in drei Versorgungsbereichen koordiniert voran. Den Auftakt macht die Psychiatrie. Seit dem 21. September 2026 läuft die Vernehmlassung zum Versorgungsplanungsbericht Psychiatrie 2026. Spitäler, Kantone und Organisationen können Stellung nehmen. Das Bewerbungsverfahren soll Anfang 2027 starten, die neuen Spitallisten Psychiatrie per 1. Januar 2028 in Kraft treten.
In der Akutsomatik erarbeiten die Kantone neue Ansätze zur Ambulantisierung und zur Volumensteuerung im stationären Bereich. Die Planungsarbeiten sollen partnerschaftlich mit Krankenversicherern und Leistungserbringern erfolgen, auch mit Blick auf die künftige einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS). Da diese Arbeiten zeitaufwändig sind, ist zunächst eine Aktualisierung der bestehenden Spitalliste vorgesehen. Zudem fließen die Ergebnisse des ersten schweizweiten Versorgungsplanungsberichts ein. Bis Jahresende wollen die beiden Gesundheitsdirektoren Medienschaffenden Einblick in die laufenden Arbeiten geben.
Für die Rehabilitation ist die nächste gleichlautende Spitalliste frühestens per 1. Januar 2030 geplant. Derzeit laufen in den Nordwestschweizer Partnerkantonen punktuelle Anpassungen der Nomenklatur.
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