Bayern hebt Mindestfallzahl für Thrombektomie-Standorte an und weitet Psychosomatik-Kapazitäten aus
Der bayerische Krankenhausplanungsausschuss hat Investitionsbedarfe für mehrere Klinikstandorte anerkannt und damit die Grundlage für deren Baufinanzierung geschaffen…
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Der bayerische Krankenhausplanungsausschuss (KPA) hat in seiner jüngsten Sitzung Investitionsbedarfe für Bauprojekte an mehreren Standorten anerkannt und damit die Voraussetzung für deren staatliche Finanzierung geschaffen. Betroffen sind unter anderem das Klinikum Bamberg (Betriebsstätte Bruderwald, über 1.000 Betten), das Klinikum Würzburg Mitte und das Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. Auch kleinere Häuser wie die Kreisklinik Bad Reichenhall, das Klinikum Immenstadt und das Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg profitieren.
Im Bereich Spezialisierung erhält das Klinikum Nürnberg Süd die Funktion eines Zentrums für Intensivmedizin nach G-BA-Vorgaben, was künftig spezifische Vergütungszuschläge ermöglicht.
Die Psychosomatik-Kapazitäten wachsen an mehreren Standorten. Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schön Klinik Roseneck, Medical Park Chiemseeblick und Simssee Klinik Bad Endorf erhalten zusätzliche Planbetten. Die Simssee Klinik richtet zudem eine Tagesklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein.
Für Thrombektomie-Standorte gilt ab 1. Juli eine neue Mindestfallzahl. Der KPA hat die Anforderung von 35 auf 50 Eingriffe angehoben, entsprechend den aktualisierten Zertifizierungsvorgaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft für überregionale Stroke Units.
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