Berliner Krankenhäuser schlagen Alarm: Kürzungen bei Investitionen bedrohen Existenzen

Der Berliner Senat kürzt die Investitionsmittel für Krankenhäuser um 29 Millionen Euro und plant, diese künftig teilweise über Kredite statt Zuschüsse zu finanzieren. Die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) warnt vor existenzbedrohenden Folgen für die Kliniken, die ohnehin mit leeren Kassen kämpfen und nun zusätzliche Eigenmittel aufbringen müssten.

28. November 2024
  • Politik
  • Ökonomie


Die Kürzung von 29 Millionen Euro bei den Investitionsmitteln für Berliner Krankenhäuser sorgt für massive Kritik seitens der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG). Mit einem Einsparziel von 15 Prozent überschreitet der Senat das allgemeine Sparziel von zehn Prozent und zwingt die Kliniken, die Lücken durch Kredite oder Eigenmittel zu schließen. Laut BKG-Vorstandsvorsitzender Brit Ismer wird dies die ohnehin finanziell angeschlagenen Krankenhäuser zusätzlich belasten und langfristig auch künftige Haushalte schwer belasten. Geschäftsführer Marc Schreiner sieht in diesem Vorgehen ein Risiko für die Existenz der betroffenen Einrichtungen, da ihnen gesetzlich zustehende Investitionsmittel gekürzt werden…

Quelle:

morgenpost.de


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.