Bingen einigt sich auf Regioklinik-Konzept für insolventes Heilig-Geist-Hospital
Stadt Bingen, Landkreis Mainz-Bingen und Insolvenzverwalter Lieser einigen sich auf Fortführung des Heilig-Geist-Hospitals als Regioklinik mit rund 50 Betten ab 1. September 2026…
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Das insolvente Heilig-Geist-Hospital Bingen soll als Regioklinik weitergeführt werden. Stadt Bingen, Landkreis Mainz-Bingen und die Insolvenzverwaltung Lieser Rechtsanwälte haben sich auf ein Finanzierungskonzept geeinigt. Auch das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium signalisierte Unterstützung. Die Umstellung ist zum 1. September 2026 geplant.
Das künftige Leistungsangebot konzentriert sich auf die regionale Grundversorgung mit rund 50 stationäre Betten sowie Schwerpunkte in Innerer Medizin und Geriatrie. Alle ambulanten Angebote des Medizinischen Versorgungszentrums bleiben erhalten. Die Beteiligten begründen das Modell mit der tatsächlichen Nachfrage und analysierten Versorgungsbedarfen.
Für eine Übergangsphase sind erhebliche finanzielle Leistungen der bisherigen Gesellschafter vorgesehen, die auch künftig erforderlich sein dürften. Zusätzlich wird geprüft, ob Landesmittel eingesetzt werden können. Angaben zu Finanzierungsvolumen, Laufzeit der kommunalen Unterstützung und künftiger Trägerschaft wurden nicht veröffentlicht.
Insolvenzverwalter Jens Lieser bezeichnete die Einigung als Grundlage für eine langfristig tragfähige Lösung. Die nächsten Schritte sollen gemeinsam vorbereitet werden.
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