Brandenburg: Landesbasisfallwert steigt auf 4.457 Euro
Rückwirkend zum Jahresbeginn steigen die Vergütungssätze in Brandenburgs Kliniken. Mit einem Landesbasisfallwert von 4.457 Euro und einer Steigerung von sechs Prozent wächst der finanzielle Spielraum, nicht zuletzt wegen verspäteter Tarifabschlüsse. Doch reicht das zur Stabilisierung?
- Ökonomie
Die Krankenhausversorgung in Brandenburg erhält für das Jahr 2025 spürbaren finanziellen Rückenwind. Der Landesbasisfallwert steigt um sechs Prozent auf 4.457 Euro. Diese Anpassung soll insbesondere die Tarifsteigerungen des Vorjahres ausgleichen. Insgesamt stehen für stationäre Leistungen knapp zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Die Einigung zwischen den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sowie der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg wurde nach längeren Verhandlungen erzielt. Grund für die Verzögerung waren teils spät abgeschlossene Tarifverträge. Die neue Vergütungsregelung greift rückwirkend zum 1. Januar 2025 und gilt für sämtliche Krankenhäuser im Bundesland. Der Landesbasisfallwert fungiert als zentrale Abrechnungsgröße im DRG-System. Mit der Erhöhung wird auf steigende Personal- und Sachkosten reagiert, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Einrichtungen zu stabilisieren.
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