Bremerhaven stützt Klinikum Reinkenheide mit 10 Millionen Euro Kassenkredit
Der Magistrat Bremerhaven beschloss am 18. Juni 2026, den Kassenkredit des Klinikums Reinkenheide um 10 Millionen Euro aufzustocken, um die Liquidität zu sichern und den laufenden Restrukturierungsprozess zu ermöglichen…
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Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat am 18. Juni 2026 beschlossen, den Kassenkredit des Klinikums Reinkenheide um 10 Millionen Euro zu erhöhen. Die Maßnahme soll die Zahlungsfähigkeit des kommunalen Krankenhauses sichern und den laufenden Restrukturierungsprozess stützen.
Die Kreditgewährung ist an konkrete Auflagen geknüpft. Die Geschäftsführung muss die Verwendung der Mittel vorab gegenüber dem Magistrat als Gesellschafter begründen. Zusätzlich ist sie verpflichtet, monatlich über die finanzielle Lage des Klinikums zu berichten. Kämmerer Torsten Neuhoff betonte, Ziel sei eine nachhaltige Verbesserung der Liquiditätslage.
Aufsichtsratsvorsitzende und Stadträtin Andrea Toense bezeichnete die Entscheidung als Maßnahme mit maximaler Transparenz bei der Mittelverwendung. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Restrukturierung unter enger Beteiligung des Gesellschafters gelingen werde.
Das Klinikum Reinkenheide ist das einzige kommunale Krankenhaus in Bremerhaven und versorgt als Maximalversorger nicht nur die Stadtbevölkerung, sondern auch das niedersächsische Umland. Toense verwies auf die besondere Verantwortung des Magistrats gegenüber dieser Versorgungsfunktion.
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