Bundesministerin Warken kündigt Millionenförderung für Frauengesundheit an
Beim Frauengesundheitsgipfel versprach Ministerin Nina Warken, Forschung und Versorgung gezielt zu fördern…
- Politik
Beim zweiten BILD-Frauengesundheitsgipfel diskutierten rund hundert Expertinnen und Experten die Defizite in der medizinischen Versorgung von Frauen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte, dass Frauen in Forschung, Diagnostik und Behandlung lange übersehen wurden. Künftig soll geschlechtersensible Medizin fester Bestandteil der Ausbildung werden. In der Ressortforschung ihres Ministeriums plant Warken eine gezielte Förderung der Frauengesundheit mit einem Millionenbudget.
Mehrere Fachleute verdeutlichten, wie gravierend die Unterschiede in Krankheitsverläufen und Symptomen sind. Frauen mit Multipler Sklerose oder Migräne werden häufig fehldiagnostiziert oder unzureichend behandelt. Gleichzeitig forderten Wissenschaftlerinnen wie Prof. Marion Kiechle und Prof. Rita Schmutzler besseren Zugang zu genetischen Tests bei Brustkrebs. Innenminister Alexander Dobrindt kritisierte die unzureichenden politischen Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen. Forschungsministerin Dorothee Bär rief dazu auf, in der Gesundheitspolitik stärker zusammenzuarbeiten und Ressourcen gezielt für Frauen einzusetzen.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.