Bundesregierung prüft Wiedereinführung zentraler Leistungsgruppen
Die Bundesregierung prüft, die Leistungsgruppen 16 und 47 in der Kinder- und Jugendmedizin wieder einzuführen, um Versorgungslücken zu schließen…
- Politik
Die Bundesregierung arbeitet mit Fachpolitikern an der Wiedereinführung der Leistungsgruppen 16 (Kinder- und Jugendchirurgie) und 47 (Kinder- und Jugendmedizin). Hintergrund sind deutliche Versorgungslücken in spezialisierten Bereichen wie in der Kinderneurologie, -pneumologie und -chirurgie.
Serdar Yüksel (SPD) und Johannes Wagner (Grüne) betonten bei einer Diskussion in Berlin die Notwendigkeit, Kinder- und Jugendmedizin strukturell zu stärken. Besonders Kinder mit seltenen Erkrankungen benötigen wohnortnahe und spezialisierte Versorgung. Fachärzte wie Peter Kühnen von der Charité sehen in Datenregistern und interdisziplinären Netzwerken die Grundlage für bessere Forschung und Therapie. Das Gesundheitsministerium verwies auf bereits eingeleitete Fördermaßnahmen und die Entbudgetierung pädiatrischer Leistungen. Dennoch bleibe der Fachkräftemangel, insbesondere in der Kinderkrankenpflege, eine zentrale Herausforderung.
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