BMG gibt 2,1 Millionen Euro für Kommunikation zur Krankenhausreform aus
Das BMG hat 2,1 Millionen Euro für Kommunikationsmaßnahmen zur Krankenhausreform ausgegeben und bezeichnet diese als Informationsarbeit. Der Großteil floss in Anzeigen und Audio-Spots, Social Media wurde mit 500.000 Euro finanziert…
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Das Bundesgesundheitsministerium setzte 2,1 Millionen Euro für Kommunikationsmaßnahmen zur Krankenhausreform ein. Es bewertet diese Ausgaben als notwendige Maßnahme, um die Bürger aufzuklären, und nicht als klassische Werbebotschaften. Damit reagiert die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken zu Umfang und Zweck der Maßnahmen.
Die Mittel flossen nach dem 6. Mai 2025 und betreffen die Vorhaben, mit denen das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz sowie das Krankenhausreformanpassungsgesetz umgesetzt werden. Das Ministerium kommuniziert beide Vorhaben unter dem Begriff „Krankenhausreform“. Das Ministerium weist die Kosten nicht getrennt aus.
Rund 500.000 Euro investierte das BMG in Social-Media-Inhalte. Diese umfassen Erklärformate, Beitragsreihen wie das „Lexikon der Krankenhausreform“ sowie Inhalte auf der Website. Weitere 1,6 Millionen Euro flossen in Online-Kampagnen, Plakate sowie in Audio-Spots im Hörfunk und digitalen Formaten.
Das Ministerium richtet die Inhalte an alle Menschen in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf Patientinnen und Patienten sowie auf allen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Im Ergebnis prüfte das BMG, wie die Maßnahmen wirken, anhand von Kennzahlen wie Impressionen, Engagement und Tausenderkontaktpreis.
Das Ministerium sieht die Kommunikation als erfolgreich an und berichtet von gestiegener Akzeptanz und höherem Vertrauen in die Reform. Konkrete Ausgaben plant das Ministerium noch nicht. Nach Inkrafttreten des Anpassungsgesetzes entwickelt es Maßnahmen.
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