Bundessparprogramm zwingt bayerische Klinik-AG zu Abfindungsangeboten an vier Standorten

Wegen der geplanten Krankenkassenreform bieten die Kliniken Südostbayern AG Vollzeitkräften in Küche, Logistik und Wäsche Abfindungen an und lagern diese Bereiche künftig aus…

10. August 2026
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Die Kliniken Südostbayern AG reagieren auf den Spardruck aus dem Bundesgesundheitsministerium mit einem gezielten Stellenabbau in nicht-medizinischen Bereichen. Betroffen sind Küche, Logistik und Wäsche an allen vier Standorten: Traunstein, Bad Reichenhall, Trostberg und Berchtesgaden.

Fest angestellte Vollzeitkräfte sollen zum freiwilligen Ausscheiden bewegt werden. Dafür erhalten sie ein Abfindungsangebot, das sie innerhalb von zwei Monaten annehmen können. Die betroffenen Bereiche sollen anschließend ausgelagert werden, um Kosten zu senken.

Auslöser ist ein Sparprogramm, das die damalige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vor einigen Wochen vorgestellt hat. Ziel ist die Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge durch Einsparungen in verschiedenen Gesundheitsbereichen. Die Kliniken Südostbayern betonen, durch diese geplante Reform zum Handeln gezwungen zu sein.

Medizinisches Personal ist vom Stellenabbau nicht betroffen. Die Informationen stammen aus einem Bericht der Passauer Neuen Presse, die sich auf Angaben der Kliniken AG beruft.

Quelle:
bayernwelle.de

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