Carola Reimann kandidiert Ende 2027 nicht erneut für die AOK-Spitze
Carola Reimann verlässt Ende 2027 den AOK-Bundesverband. Sie möchte ihren Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängert und ermöglicht damit eine frühzeitige Nachfolgeplanung und einen nahtlosen Übergang…
- Personal
Dr. Carola Reimann verlässt den AOK-Bundesverband und tritt Ende 2027 nicht erneut für den Geschäftsführenden Vorstand an. Damit ermöglicht sie eine frühzeitige und zügige Nachfolgeplanung.
Die 59-Jährige steht seit Januar 2022 an der Spitze des Verbands, ihr Vertrag läuft bis Ende 2027. Nach sechs Jahren verzichtet sie aus persönlichen Gründen auf eine Verlängerung. Reimann nennt die Entscheidung selbst nicht leicht, denn die Arbeit für die AOK-Gemeinschaft sei eine der schönsten Aufgaben im deutschen Gesundheitswesen. Bis zum Vertragsende nimmt sie ihre Tätigkeit unverändert wahr.
Die gesetzlichen Gremien und die Beschäftigten des Bundesverbands hat Reimann bereits informiert. Die Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Susanne Wagenmann (Arbeitgeberseite) und Lutz Schäffer (Versichertenseite) bedauern die Entscheidung. Über die weiteren Schritte beraten die zuständigen Gremien.
Reimann kommt aus der Politik. Im Jahr 2000 rückte sie als Nachrückerin in den Bundestag ein und gehörte fast 17 Jahre dem Gesundheitsausschuss an, den sie von 2009 bis 2013 leitete. Im November 2017 legte sie ihr Mandat nieder, um Gesundheitsministerin in Niedersachsen zu werden. Am 1. März 2021 trat sie aus gesundheitlichen Gründen zurück, ein Jahr später übernahm sie die Führung der AOK.
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