Chinesische Medizin trifft deutsche Forschung: TCM-Konferenz stärkt Austausch und Vertrauen
Auf der 5. Deutsch-Chinesischen TCM-Konferenz in Guangzhou vertieften Fachleute beider Länder den Dialog über Integrative Medizin und moderne TCM-Anwendungen…
- Medizin
Die 5. Deutsch-Chinesische Konferenz für Traditionelle Chinesische Medizin fand am 8. November 2025 in Guangzhou statt. Präsident Prof. Dr. Zhang Zhongde vom Guangdong Hospital of Chinese Medicine hob die wachsende weltweite Bedeutung der TCM hervor. Ziel der Veranstaltung war es, den akademischen Austausch zwischen China und Deutschland zu fördern und die Integration von westlicher Medizin und TCM voranzubringen.
Prof. Zhang betonte die Bedeutung der Prävention und Rehabilitation durch die ganzheitlichen Ansätze der TCM. Neben Akupunktur und pflanzlicher Arznei stehen auch Ernährung, Bewegung und Lebensführung im Mittelpunkt. Das Guangdong-Krankenhaus gilt international als führend in Forschung und TCM-Lehre und eröffnete 2025 ein Zentrum für KI-gestützte Diagnostik.
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, unterstrich die Bedeutung des Dialogs für das gegenseitige Vertrauen und die medizinische Zusammenarbeit. Forschungspartnerschaften zwischen Kliniken beider Länder böten großes Potenzial für Innovation und Versorgungssicherheit.
Philosophische und medizinische Unterschiede zwischen Taoismus und westlicher Denkweise erläuterte Prof. Dr. Chen Qianjun. Weitere Schwerpunkte waren TCM-basierte Schmerztherapie, Tumorbehandlung und Schlafmedizin.
Am 20. November 2025 wird in Düsseldorf der 2. Deutsch-Chinesische Krankenhaustag stattfinden, der Themen wie Digitalisierung, KI und Marktzugang behandelt.
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