Chirurgen fordern mehr Mitsprache bei Krankenhausreform und Weiterbildung

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) fordert stärkeren Austausch mit der Politik. Sie drängt auf Qualitätskontrolle der Krankenhausreform, eine zukunftssichere ärztliche Weiterbildung und eine bessere Vorbereitung auf Krisenszenarien. Ein digitales Weiterbildungsregister und sektorenübergreifende Ausbildungsmodelle sollen die Facharztausbildung optimieren.

20. März 2025
  • Medizin
  • Politik


Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) fordert eine stärkere politische Einbindung bei der Krankenhausreform. Präsident Udo Rolle betont die Notwendigkeit einer systematischen Qualitätskontrolle durch Versorgungsforschung. Generalsekretär Thomas Schmitz-Rixen warnt vor möglichen Ungleichbehandlungen durch die Reform und sieht in der Weiterbildung eine zentrale Herausforderung. Ein digitales Weiterbildungsregister und sektorenübergreifende Weiterbildungsverbünde sollen Transparenz schaffen. Zudem drängen die Fachgesellschaften auf eine bessere Vorbereitung von Ärzten und Pflegekräften für Krisensituationen. Dietmar Pennig fordert gezielte Schulungen für Terror- und Katastrophenszenarien sowie eine verstärkte zivil-militärische Zusammenarbeit…

Quelle:

aerzteblatt.de


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