Curacon: 49 % der Fördermittel der Bundesländer unzureichend
Ein massiver Investitionsstau, der zu einer zunehmend überalterten Krankenhausinfrastruktur führt.
- Ökonomie
Die Krankenhausfinanzierung erfolgt über zwei Säulen: Die Investitionskostenfinanzierung durch die Bundesländer und die Betriebskostenfinanzierung durch die Krankenkassen. Die rechtliche Grundlage hierfür bildet § 4 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG).
In der Praxis stehen die Bundesländer in der Kritik, da sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Finanzierung der Krankenhausinvestitionen nur unzureichend nachkommen. In den vergangenen 10 Jahren lag die durchschnittliche Förderquote bei unter 50 %. Zwischen 2014 bis 2022 entstand so eine kumulierte Investitionslücke von rund 29 Milliarden Euro.
Die Folge:
Zukunftsfähige Finanzierung
Eine gleichberechtige Finanzierung für alle Krankenhäuser, die an der akutstationären Versorgung gemäß Landeskrankenhausplan teilnehmen, ist unumgänglich.
Dr. Christian Heitmann – Leiter Geschäftsbereich Unternehmensberatung
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Highlight des Whitepapers: renommierte Vertreter aus dem Krankenhaussektor melden sich zu Wort und fordern: Ohne strukturelle Reform steht die Gesundheitsversorgung auf dem Spiel!
curacon.de
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