Cyberangriff legt Berliner Krankenhäuser lahm: Hacker fordern 4 Millionen in Bitcoins
Ein groß angelegter Cyberangriff hat mehrere Berliner Kliniken der Johannesstift Diakonie lahmgelegt. Die Hacker fordern vier Millionen Euro in Bitcoins. Der Klinikbetrieb wird manuell aufrechterhalten.
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Ein Cyberangriff hat die IT-Systeme der Johannesstift Diakonie in Berlin lahmgelegt, zu der acht Kliniken gehören, darunter das Waldkrankenhaus Spandau und das Martin-Luther-Krankenhaus. Die Hacker forderten vier Millionen Euro in Bitcoins. Seitdem arbeiten die Kliniken im Notbetrieb, die digitale Infrastruktur ist nicht nutzbar. Patientendaten, Dienstpläne und OP-Daten sind verschlüsselt. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, arbeiten Pfleger und Ärzte manuell: Laborergebnisse werden per Fax übermittelt, OPs manuell koordiniert. Zwar sind einige Systeme teilweise wiederhergestellt, doch wann die volle Funktionalität zurückkehrt, ist unklar. Während das Landeskriminalamt wegen Erpressung ermittelt, gibt es bislang keine Hinweise auf den Abfluss sensibler Daten…
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