Cyberangriff legt Krankenhaus-IT in Wittenberg lahm – Notfallpläne sichern Patientenversorgung
Ein Cyberangriff auf die IT-Systeme der Johannisstift Diakonie hat zu massiven Störungen geführt, ohne die Patientenversorgung zu gefährden. Allerdings mussten einige planbare Operationen verschoben werden.
- IT
Ein schwerer Cyberangriff auf die IT-Systeme der Johannisstift Diakonie, die auch das Paul Gerhardt Stift in Wittenberg betreibt, hat zu erheblichen Störungen geführt. Alle Server wurden durch einen sogenannten „Crypto-Angriff“ verschlüsselt, was zum Ausfall eines Großteils der IT-Systeme führte. Betroffen waren unter anderem Patientendaten, Personalplanung und Terminvergabe. Trotz der Angriffe blieb die Patientenversorgung stabil, da Notfallpläne den weiteren Betrieb absichern. Einige planbare Operationen mussten jedoch verschoben werden. Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden funktioniert und die Öffentlichkeit wird regelmässig informiert. Derzeit arbeiten IT-Spezialisten an der Wiederherstellung der Systeme, während die Polizei die Ermittlungen aufnimmt. Bisher gibt es keine Hinweise auf abgezogene Patientendaten…
sao.de
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