DBfK pocht auf Fortführung des Pflegebudgets als Sicherheitsfaktor
Der DBfK fordert, das Pflegebudget zu erhalten, für sichere Pflege, faire Finanzierung und stabile Versorgung…
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, das seit 2020 geltende Pflegebudget im neuen Finanzierungssystem zu sichern. Damit soll weiterhin die vollständige Refinanzierung der Pflegepersonalkosten gewährleistet werden. Präsidentin Vera Lux warnte, ein Rückschritt zur alten DRG-Logik würde erneut Stellenabbau und Versorgungsengpässe auslösen. In den Jahren nach Einführung der Fallpauschalen seien rund 50.000 Pflegekräfte verloren gegangen.
Das Pflegebudget habe laut DBfK die tatsächlichen Kosten der Pflege erstmals realistisch abgebildet und zu einem spürbaren Personalzuwachs geführt. Steigende Ausgaben seien daher kein Zeichen von Überfinanzierung, sondern Ergebnis notwendiger Verbesserungen.
Lux betonte, eine zukunftsfähige Reform müsse das Pflegebudget erhalten und durch verbindliche Personalbemessung sowie einen qualifikationsgerechten Personalmix ergänzen. Nur so könne Pflege dauerhaft sicher, stabil und qualitätsorientiert organisiert werden.
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