DBfK-Präsidentin kritisiert GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: „Das kann nicht funktionieren“
Vera Lux, Präsidentin des DBfK, kritisiert das beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz scharf. Gedeckeltes Pflegebudget und fehlende Personalbemessung gefährdeten Patienten und Pflegefachpersonen gleichermaßen…
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) verurteilt das von der Bundesregierung beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als unverantwortlich. Präsidentin Vera Lux kritisiert, dass Krankenhäuser künftig gleichzeitig ihre Strukturen umbauen, mit einem gedeckelten Pflegebudget wirtschaften und ohne verbindliche Personalbemessung für ausreichend Pflegefachpersonal sorgen sollen.
Die Folgen fehlenden Pflegepersonals benennt Lux konkret: längere Wartezeiten auf Hilfe, späteres Erkennen von Zustandsveränderungen, vermeidbare Komplikationen und nicht geleistete Pflege, weil Pflegekräfte nur noch das Dringendste bewältigen können.
Der DBfK verweist auf die Erfahrungen der 1990er-Jahre, als die Abschaffung bedarfsgerechter Personalbemessung zu Stellenabbau, steigender Belastung und schlechterer Versorgung führte. Lux betont, die Bundesregierung sei über diese Folgen informiert gewesen und habe sich dennoch für diesen Weg entschieden.
Welche konkreten Auswirkungen die Sparmaßnahmen auf die Pflege im Krankenhaus, in der Psychiatrie und in der ambulanten Versorgung haben, hat der DBfK unter dbfk.de/keinsparschwein zusammengefasst.
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