Deloitte-Umfrage: Mehrheit kann sich Gesundheitsangebote im Einzelhandel vorstellen
Eine Deloitte-Umfrage zeigt, dass sich 60 Prozent der Befragten Gesundheitsleistungen wie Augentests oder Blutabnahmen im Einzelhandel vorstellen können. Vor allem Drogerien profitieren von dieser Offenheit, trotz deutlicher Vorbehalte bei Qualität und Vertrauen…
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Eine Mehrheit der Befragten kann sich medizinische Leistungen im Einzelhandel heute grundsätzlich vorstellen. Die Umfrage zeigt, dass Handelsunternehmen wie dm im Gesundheitsmarkt auf eine hohe Nachfrage stoßen könnten. Arztpraxen bleiben jedoch für viele Verbraucher der bevorzugte Ort.
Deloitte befragte im Februar 2026 insgesamt 1.000 Bundesbürger in einer für Alter und Geschlecht repräsentativen Stichprobe. Rund 60 Prozent der Teilnehmer können sich vorstellen, Leistungen wie Augentests oder Blutabnahmen im Einzelhandel zu nutzen. Drogerien erhalten dabei mit 39 Prozent die höchste Zustimmung. Einkaufszentren kommen auf 25 Prozent und Supermärkte auf 17 Prozent, doch 36 Prozent bevorzugen weiterhin ausschließlich die Arztpraxis.
Viele Befragte verbinden den Handel bei medizinischen Angeboten vor allem mit praktischen Vorteilen. Etwa 47 Prozent nennen kürzere Wartezeiten und 34 Prozent schätzen die einfache Terminvereinbarung als wesentliche Vorteile. Weitere 32 Prozent schätzen die längeren Öffnungszeiten. Rund 52 Prozent der aufgeschlossenen Befragten würden sogar ihr Geschäft wechseln, um Gesundheitsdienstleistung und Einkauf zu verbinden.
Etwa 48 Prozent der Kritiker bezweifeln die medizinische Qualität und 16 Prozent fehlt das Vertrauen in den Handel. Weitere 13 Prozent nennen Hygienebedenken als Grund.
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