Demenz: Rems-Murr-Krankenhäuser setzen auf Prävention und Notfallpläne

Demenzpatienten verlassen Kliniken unbemerkt. Rems-Murr-Krankenhäuser reagieren mit Technik, Schulungen und klaren Abläufen…

17. September 2025
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Auch in den Rems-Murr-Kliniken kommt es vor, dass Menschen mit Demenz unbemerkt die Station verlassen. Offene Klinikstrukturen lassen dies zu, bergen jedoch Risiken.

Zur Vorbeugung führen Fachkräfte bei der Aufnahme eine Pflegeanamnese durch und prüfen laufend mögliche Gefahren. Regelmäßige Zimmerbesuche sollen Veränderungen schnell sichtbar machen.

Getestet werden technische Hilfen wie Sensormatten oder Armbänder, diese melden Bewegungen und lösen stille Alarme aus. Parallel werden Beschäftigte geschult, Risikoverhalten zu erkennen und rechtlich richtig zu handeln.

Wenn dennoch ein Patient fehlt, greift ein Notfallplan mit interner Suche und sofortiger Einbindung der Polizei.

Mit Blick auf die steigende Zahl älterer Patienten gilt das Thema als wachsendes Problem. Fachgesellschaften sehen in den Maßnahmen einen wichtigen Ansatz, der konsequent umgesetzt werden muss.

Quelle:
stuttgarter-zeitung.de

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