DGP fordert neue Finanzierungsmodelle für Palliativversorgung im Krankenhaus

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) schlägt neue Finanzierungsmodelle für Palliativstationen vor. Statt fallbezogener Zusatzentgelte soll eine fallzahlabhängige Strukturfinanzierung Palliativdienste sichern. Am 27. März lädt die DGP zu einem Online-Dialog ein, um die Vorschläge mit Fachleuten zu diskutieren.

17. März 2025
  • Ökonomie


Die Finanzierung von Palliativstationen und -diensten steht vor einer Neuausrichtung. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat Änderungsvorschläge entwickelt und beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingereicht.

Hintergrund ist die Krankenhausstrukturreform sowie die geplante Abwertung und Angleichung der Zusatzentgelte ZE60 und ZE145, die aus den OPS-Codes 8-982 und 8-98e resultieren. Besonders für Palliativdienste setzt die DGP auf eine grundlegende Veränderung: Anstelle der bisherigen OPS-Logik soll eine fallzahlabhängige Strukturfinanzierung eingeführt werden.

Um diese Vorschläge zu erläutern und mit Fachleuten aus dem Krankenhausbereich zu diskutieren, lädt die DGP am 27. März von 18 bis 19:30 Uhr zu einem Online-Dialog ein. Die Teilnahme ist nicht auf DGP-Mitglieder beschränkt, sondern offen für alle, die sich mit der Finanzierung von Palliativstrukturen im Krankenhaus befassen…

Quelle:

dgpalliativmedizin.de


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