DHZB: Künstliche Intelligenz gegen lebensbedrohliche Komplikationen

12. März 2021
  • IT
  • Medizin

Mit Gründung der x-cardiac GmbH werden KI-basierte Monitoring Systeme zur Vermeidung lebensbedrohlicher Komplikationen nach Herzoperationen jetzt in marktreife Medizinprodukte überführt.

Nachblutungen und akutes Nierenversagen gehören zu den gefährlichsten Komplikationen nach Operationen am Herzen oder den herznahen Gefäßen. Je früher sie erkannt werden, desto größer ist die Aussicht auf erfolgreiche Behandlungsmaßnahmen. 

Zwar werden die Körperfunktionen und Kreislaufparameter der Patient*innen auf einer modernen herzchirurgischen Intensivstation fortlaufend und mit einer Vielzahl von Messinstrumenten überwacht. Zugleich ist es aber auch für erfahrene Ärztinnen und Ärzte kaum möglich, unter den vielen kontinuierlich ermittelten Überwachungsdaten frühzeitige Anzeichen für Komplikationen „herauszulesen“, noch bevor es zu echten Symptomen kommt.  

Ein Team um Professor Dr. med. Alexander Meyer, Mediziner am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), hat Algorithmen mit genau dieser Fähigkeit entwickelt …

Quelle:

dhzb.de


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