Diakonie mahnt finanzielle Gerechtigkeit für konfessionelle Krankenhäuser an

Die Diakonie RWL fordert eine stärkere Berücksichtigung der konfessionellen Krankenhäuser bei der Krankenhausreform in NRW, da diese trotz fehlender kommunaler Zuschüsse unverzichtbare Versorgungsleistungen erbringen.

5. September 2024
  • Politik
  • Ökonomie

Die Diakonie RWL fordert eine stärkere Berücksichtigung der konfessionellen Krankenhäuser bei der Krankenhausreform in NRW, da diese trotz fehlender kommunaler Zuschüsse unverzichtbare Versorgungsleistungen erbringen.

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt grundsätzlich die geplante Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen, fordert aber eine angemessene Berücksichtigung der besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen konfessioneller Krankenhäuser. Die freigemeinnützigen Krankenhäuser erhalten keine kommunalen Fördermittel und finanzieren einen Großteil ihrer Investitionen aus Eigenmitteln. Trotz ihres überdurchschnittlichen Engagements in wichtigen Versorgungsbereichen wie der Kinderheilkunde und der Notfallversorgung geraten sie durch die geplante Neuordnung der Leistungsgruppen in finanzielle Bedrängnis. Die Diakonie fordert eine Übergangsphase und eine umfassende Finanzierung der Umstellungskosten durch das Land, um den wirtschaftlichen Fortbestand der Kliniken zu sichern…

Quelle:

evangelische-zeitung.de


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