Die elektronische Patientenakte (ePA) vor dem Start
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat die elektronische Patientenakte (ePA) als Meilenstein der Digitalisierung vorgestellt, die nicht nur die Patientensicherheit erhöhen, sondern auch die medizinische Forschung revolutionieren soll. Trotz Sicherheitsbedenken betonte er die umfassenden Maßnahmen, um Daten vor Angriffen zu schützen, und kündigte den Start der Pilotphase in Modellregionen an.
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Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat in einer Kölner Praxis die Vorteile der elektronischen Patientenakte (ePA) präsentiert, die kurz vor ihrer Einführung steht. Die ePA soll Medikationssicherheit und Behandlungsqualität verbessern, indem relevante Patientendaten zentral verfügbar gemacht werden. Langfristig sieht Lauterbach in der ePA auch ein wertvolles Instrument für die medizinische Forschung, das durch die Bereitstellung repräsentativer Daten für Durchbrüche in Bereichen wie der Krebs- und Alzheimerforschung sorgen könne. Gleichzeitig gibt es Bedenken: Hacker des Chaos Computer Clubs wiesen Sicherheitslücken auf, die laut Lauterbach vor dem Rollout vollständig geschlossen werden sollen. Der Minister versicherte, dass umfassende Schutzmaßnahmen wie verschlüsselte Daten und Monitoring das Vertrauen der Bürger stärken. Die Pilotphase startet am 15. Januar, und ein landesweiter Rollout wird noch in dieser Legislaturperiode erwartet…
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