Die Franziskus Stiftung übernimmt die Mehrheit am VKKD – Der neue Klinikverbund stärkt die Versorgung in Nordrhein-Westfalen
Die St. Franziskus-Stiftung Münster übernimmt den VKKD. Ab Juli 2025 entsteht ein Klinikverbund mit 6.000 Betten, 19.000 Mitarbeitenden und klarer katholischer Ausrichtung. Ein Signal für wirtschaftliche Stärke und regionale Versorgungssicherung in NRW.
- Ökonomie
Zum Juli 2025 übernimmt die St. Franziskus-Stiftung Münster die Mehrheit am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD). Die Integration wurde durch alle erforderlichen Genehmigungen genehmigt. Damit wird ein bedeutender Zusammenschluss im nordrhein-westfälischen Klinikmarkt vollzogen. Der VKKD bringt vier Krankenhäuser und ein Gesundheitszentrum in den neuen Verbund ein. Gemeinsam erreichen beide Träger künftig ein Umsatzvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro, 6.000 Betten und eine jährliche Behandlungsleistung von über 720.000 Patientinnen und Patienten. Ziel ist der Ausbau regionaler Versorgungsnetze, getragen von einem gemeinsamen katholischen Wertefundament. Der Know-how-Transfer sowie Synergien in den Bereichen Einkauf, IT und Dienstleistungsprozesse sollen systematisch genutzt werden. Durch den Zusammenschluss stärkt die Franziskus Stiftung ihre Arbeitgebermarke und entwickelt die sektorenübergreifende Versorgung im Rheinland konsequent weiter. Die personelle Stärkung wird in Zeiten des Fachkräftemangels als Chance gewertet.
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