Die Krankenhausreform braucht pragmatische Vorschläge

Die große Reform steht bevor, doch der Reformmotor stottert. Dr. Matthias Bracht fordert das Krankenhausmanagement deshalb auf, nicht länger Zuschauer zu bleiben. Pragmatische Ideen, mutige Umsetzung statt Zögern und Zaudern. Jetzt entscheidet sich, wer Wandel aktiv mitgestaltet.

13. Juni 2025
  • Politik
  • Ökonomie


In seinem Gastbeitrag skizziert Dr. Matthias Bracht die Dynamik und Stolpersteine der aktuellen Krankenhausreform. Zwar seien wichtige Reformschritte geschafft, doch mit dem Regierungswechsel drohe der Veränderungswille zu erlahmen. Die demografische Entwicklung, der Mangel an Fachkräften und die begrenzten Budgets erzwingen eine Neuausrichtung der Versorgungsstrukturen. Ambulantisierung, Telemedizin und digitale Innovationen, insbesondere KI, bieten Chancen, Qualität zu sichern und Kosten zu senken. Der Status quo ist für Patient:innen und Leistungserbringer:innen keine Option. Bracht plädiert für eine stärkere Rolle des Krankenhausmanagements: Es müsse Vorschläge einbringen, Netzwerke bilden, Leistungen bündeln und Überversorgung abbauen. Nur so ließen sich das Reformtempo und die Umsetzungskraft erhöhen. Der Appell ist klar: Verantwortung übernehmen, statt auf politische Impulse zu warten.

Quelle:

aerztezeitung.de


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