Digitale Pilotprojekte zeigen Praxisnutzen: Klinik Littenheid testet Zukunftslösungen
In der Clienia Littenheid marschiert der Roboter Henrietta durchs Stationszimmer, SwissGPT dokumentiert Therapien und „Clienius“ schreibt in Echtzeit mit. Die KI-Offensive zeigt: Digitalisierung ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern längst gelebte Klinikrealität.
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In der Clienia Privatklinik in Littenheid demonstrierten Expert:innen neue KI-basierte Technologien für den Klinikalltag. Zentrum der Veranstaltung war der humanoide Roboter Henrietta, entwickelt am Lab42 in Davos. Henrietta versteht Schweizerdeutsch, bewegt sich autonom und kann mit Patient:innen kommunizieren. Weitere praxisnahe Lösungen präsentierten Klinikdirektorin Fabienne Niederer und Alpine-AI-Gründer Pascal Kauffmann. Die „My Clienia App“ ermöglicht erstmals eine digitale Patientenkommunikation in der Schweizer Psychiatrie. Ein digitales Whiteboard synchronisiert sich automatisch mit dem KIS INES. SwissGPT – ein lokales Large Language Model – ist bereits produktiv im Einsatz. Die KI-Lösung „Clienius“ dokumentiert Patientengespräche in Echtzeit, datenschutzkonform und direkt ins KIS. Javier Blanco betonte die Bedeutung hochwertiger Trainingsdaten und erläuterte die Effizienzpotenziale von KI in Diagnostik und Berichtswesen.
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